
Wie jedes Jahr möchte ich heute wieder über das nun schon fast abgelaufene Jahr erzählen.
Beginnen möchte ich dabei mit dem Ende des Jahres '96, denn am Jahresende begab sich ein Teil der Burschenschaft in das schöne Zillertal, zur nun fast fertig renovierten Berghütte, um dort dem Jahreswechsel zu begießen. Leider waren die guten Vorsätzen für das neue Jahr, bereits um viertelnachzwölf schon wieder vergessen.
Doch schon am 11. Januar fuhren unsere Handwerker bereits wieder in unser Bergdomizil, um die Hütt'n vollends fertig zu stellen.
Auch dieses Jahr nahmen die Burschen an dem Badeiiiiidach der CSU am 12. Januar im Roßstall teil.
Am 18. Januar machte sich ein kleiner Kreis der hartgesottenen Trinkgilde auf, um als Putztrupp getarnt, daß benachbarte Aubing von jeglichem Alkohol zu säubern, daß ihnen leider nicht ganz gelang.
Ein paar Wochen später machten sich einige Burschen erneut auf. Ort des Geschehens, mit dem selben Ziel, sollte der Faschingsball des Nachbarortes Puchheim sein. Doch leider konnten sie auch hier die Mission nicht ganz erfüllen. Jedoch wurde dies zu einem späteren Zeitpunkt erneut probiert.
Da wir in den Nachbarortschaften keinen Erfolg hatten und unseren Auftrag bis dato nicht erfüllen konnten, veranstalteten wir am Rosenmontag einen eigenen Faschingsball. Nachdem beim Radach der Musikantenstad'l mit seiner Kinderhitparade zu Gast war, hatten wir auch hier jämmerlich versagt indem am Ende immer noch ALKOHOL
vorzufinden war. '
Nach dieser Niederlage hatten wir\die Nase- und auch die Leber voll und
machten eine künstlerische Pause bis zum 27. März. .: .
Denn an diesem Tag feierte der Kitzol Markus seinen 30. Geburtstag im Feuerwehrhaus wo wir endlich wieder in Aktion treten konnten. .
Bereits 2 Tage später bauten wir am Germeringer See Parkplatz, die wie
jedes Jahr, von unseren Landwirten sehnlichst erwartete, im Landkreis größte Müllverbrennungsanlage auf: die wir dann als Osterfeuer getarnt, am Abend anzündeten.
Am 2. April begann dann endlich wieder die Maibaumzeit. Denn, an diesem Tag holten wir den vom Niedermeier gestifteten Maibaum aus dessen Gehölz.
Hierbei möchten wir uns noch mal beim Lenzbauern (und seinem buckligen Sohn) für den gestifteten Maibaum bedanken.
Kurz nachdem wir unseren Maibaum beim Kirmair Werner eingelagert hatten, machten sich einige von uns, die noch nicht genug gekriegt hatten
auf, um in der selben Nacht den Maibaum des Klinikum Großhaderns
. .
auszuspIonIeren.
Obwohl der Baum, für einige, ohne an Wolfgang sein Namen zu nennen
wollen, zu mickrig war, wurde das Brauchtumsstangerl ein paar Stunden später geklaut und nach Germering überführt.
In den Wochen bis zum 1. Mai waren noch viele Tätigkeiten, wie die Maibaumschilder neu bemalen, die Kränze zu binden, den Maibaum herzurichten und vieles andere, durchzuführen. Doch nach getaner Arbeit, lösten wir am Sonntag, den 20. April, in der Kantine des Krankenhauses den Baum des Haderner Klinikums aus.
Daraufhin merkten wir, daß sich ein Maibaum im Hof doch recht einsam fühlen muß, deshalb beschlossen wir in der Nacht vom 23. auf24. April den Maibaum des Gutes Achselschwang zu klauen. Nach einer weltweiten Übertragung der Auslöseverhandlungen,durch den Bayerischen Rundfunk, wurde das Traditionsstangerl, nachdem wir mit dem FC Bayernbus
anreisten (scheiß 60er), am 27. April im Gut Achselschwang ausgelöst. Endlich, am I.Mai war es auch bei uns soweit, und wir konnten unseren Baum unter tatkräftiger Mithilfe der Altburschen, im Germeringer Altdorf aufstellen. An dieser Stelle möchten wir nochmals bei allen Beteiligten bedanken. Besonderer Dank geht auch an die Familie Kirmair, die es uns ermöglichte, den Baum unterzustellen.
Da hätten wir aber beinahe noch etwas vergessen. Am 4. April, feierten unsere Jungburschen in der Burschenhütt'n, ein berauschendes Geburtstagsfest, wobei wir wieder bei unserer Mission, den Alkohol, der ganzen Welt zu vernichten, wären.
Denn bereits am II.Mai fand in Biburg das traditionelle Blütenfest statt,
auf dem Bier und Schnaps bekanntlich reichlich fließen.
Am 18. und 19. Mai trafen sich Alt und Jung zusammen, um gemeinsam die bereits mehrfach erwähnte Mission, nun halbwegs zu bestreiten. Ziel oder besser gesagt Opfer des Tages war ALL IN G , deren Landjugend zum Pfingstfest lud. Doch, wie sollte es anders sein die doch alternden Altburschen versagten ebenfalls, und wir zogen in den frühen Morgenstunden (also kurz vor Mittag) gen Heimat, um fit und voller Elan (~twas leicht !lkoholisiert natürlich), im Waldstadion, gegen die Altburschen zur Fußballrevance vom letzten Jahr anzutreten. ( Gel Peter) Wie jedes Jahr, trafen wir uns dann auch wieder in der Hütt'n zum gemeinsamen Grillen.
Jetzt bin ich wieder ganz vom Thema abgeschweift, unser AUF T RAG Was der gesamten Burschenschaft bisher nicht gelang, mußten doch Germering und Umgebung gemeinsam bezwingen. Deshalb luden wir am 4. und 5. Juli zur Germeringer INTERSUFF '97,dem Dorffest ein. Nach wochenlanger Vorbereitung wurde es auch dieses Jahr recht g'miatlich. Aber wie sollte es anders sein, kein Erfolg der Mission, aber trotzdem vielen Dank Werner, fiir die Breitstellung deiner Halle.
Das hier keiner einen falschen Eindruck bekommt, wir sind kein Haufen von abhängigen Berufstrinkern, wir tun das alles zum Wohl der Menschheit und unseren Nachkommen. (Abpropo "zum Wohl" also PROST). Deshalb gingen wir auch am 9. August zum Unterpfaffenhofener Seefest.
Am 23. August luden unsere Schweindelelektriker zu Ihrer dritten, jährlichen Firmenfeier in der Burschenhütte Germering ein, zu der auch
die gesamte Burschenschaft eingeladen war.
Da unsere bisherigen Aufträge immer scheiterten, weil es anscheinend zu viel Bier gibt, versuchten wir es diesmal mit Wein, und luden zu unserem Weinfest, am 13.September, im Kreuzmeierstad'l, ein. Doch denkste, Mission wieder nicht erfüllt, doch es sollte trotzdem ein lustiger Abend werden, bei dem jeder auf seine Kosten kam. An dieser Stelle wollen wir der Familie Kreuzmair nochmals unseren Dank aussprechen.
Ausnahmsweise gingen wir dieses Jahr am 2. Wies'n Sonntag auf das berüchtigte, größte Volksfest der Welt, anstatt bisher immer am letzten
I
Tag der Wies'n, trotzdem wurde es ein schöner Tag rur Jung und Alt. W er, wie wir, hart versucht seine Mission zu erfiillen, sollte das entspannen und relaxen nicht vergessen. Und so fuhren wir am 4. und 5. Okto Bär gemeinsam zu den ROIHÄSSE um einen unvergeßlichen Burschenausflug zu erleben.
Nach längerer Pause wurde die stade Zeit mit einer Party im Kellergewölbe eingeläutet, die einen Tag vorm 1. Advent, vom Andi, Markus und Wagner abgehalten wurde.
Mit der heutigen Weihnachtsfeier möchten wir nun das alte Jahr beschließen und ich möchte dies zum Anlaß nehmen, um mich bei all jenen zu bedanken, die unserem Verein das ganze Jahr über unterstützt, oder uns geholfen haben und mit uns versuchen alte Traditionen und Bräuche aufrecht zu erhalten.
Vielen Dank
Die Vorstandsschaft