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Chronik 1985

Wie jedes Jahr haben wir auch diesmal wieder eine Chronik erstellt in der wir Ihnen berichten möchten welche Aktivitäten die Burschenschaft 1985 ausgeübt hat.

Am 18. Februar fand im Hotel Mayer unser Faschingsball statt.

Am 26. Februar haben wir unseren Maibaum, der von der Familie Keller gestiftet wurde gefällt.

Zum alljährlichen Skiausflug fuhren wir vom 23.-24. Februar nach Finkenberg.

Die erste Burschenversammlung fand am 3. März statt.

Am 6. März legten wir den Maibaum in der Kerschensteinerschule u~.

Damm brach das Maiballi~fieb~r bei uns aus, denn schon am 25. März bot sich die Gelegenheit den Forstenrieder Baum zu stehlen.
Um 2.00 Uhr morgens stahlen ,~ir den Baum indem wir einen Unimog direkt über Wiesen und Felder in den Hinterhof des Maibaumlagers schoben. Der Baum wurde befestigt und der Unimog schleif te ihn über die Wiese bis in den Acker, wo wir sogar noch vorspannen mußten. Trotz dieser Verzögerung brachten wir den Baum unbemerkt nach Hause. Erst zwei Tage danach erfuhren die Forstenrieder durch einen Anruf, wer ihren Baum gestohlen hatte. An diesem Tag brachten auch wir unseren Baum in unser Versteck im Kirmairhof.

Schon am 3. April brachten wir den 2. Baum unter Dach undfach. Morgens um 3.00 Uhr schraubten wir das Tor einer Halle im Gut Graßlfing ab, legten den Baum auf unseren Wagen, und schoben ihn von Hand über eine Koppel bis zum Unimog mit dem wir ihn dann wieder unbemerkt nach Hause brachten. Diesmal gaben ~vir unsere Identität durch eine Abordnung preis.
Die Verhanlungen über die Ablöse der Bäume aus Forstenried und Geiselbullach liefen im Stüberl auf vollen Touren.

Am 6. April wurde die Maibaumzeit durch unser Osterfeuer im Erholungsgebiet etwas gelockert.

Als erstes wurde dann der Baum aus Geiselbullach für 180 I Bier und eine Brotzeit in der Halle aus der wir ihn entwendet hatten
ausgelöst. Vier Tage später, am 15. April, wurde der Forstenrieder Baum für 250 I Bier und eine Brotzeit in einer Wirtschaft in Forstenried ausgelöst. Die Forstenrieder lieferten uns dort
einen prächtigen Empfang mit Fahnenabordnungen, Pferden, alten Feuerwehrautos und so weiter.

Dann fand am 30. April unser Maitanz im Hotel Mayer statt.

Unseren Baum stellten ~ir am 1. Mai auf. Er war beachtliche 33m
lang und hatte gut 4 m . Nach dem Aufstellen feierten wir bei Weißwürsten und Bier unter den Klängen einer Blasmusik.

Am 4. Mai stellten wir dann noch den Baum der Kerschensteinerschule auf.

Tags darauf fuhren wir zur erstEin Fahnenweihe in diesem Jahr nach Pöcking.
Am 12. Mai fand in Unterpfaffenhofen die Fahnenweihe des Soldaten und Veteranenvereins statt, an der wir mit einer nur knappen Besetzung teilnahmen.
Ebenfalls von der Partie waren wir am 19. Mai beim Gründungsfest des Tanzkreises Rübezahl.
Ein Monat später fand die Fahnenweihe der Burschenschaft Schöffelding statt, bei der zwei unserer Mitglieder extrem die Orientierung verlOren.
Am 30. Juni unternahmen wir einen Maria Eich. Grund hierfür war das stattfindende Dorffest. Unser 10. über die Bühne.
Am Freitag wurde das Fest mit einer Boxveranstaltung des
BC Piccolo- Fürstenfeldbruck gegen Zagreb eröffnet. Die Burschenschaft Germering stellte dazu den Lokalmatador Lorenz Wagner. Dieses Ereignis wollten dich die Germeringer nicht entgehen lassen Durch die lautstarke Unterstützung seiner Fans wurde Lorenz zum Sieg verholfen.
Am Samstag wurde uns Petrus untreu und wir mußten wegen eines häftigen Platzregens unser Fest in den Gemeindebauhof verlegen.
Schönwetterbittgang nach
in der darauffolgenden Woche Dorffest ging vom 5. - 7. Juli
Am Sonntag fand um 14.00 Uhr das von uns arrangierte"Spiel ohne Grenzen ", mit den Burschenvereinen der Umgebung, statt.
Nach den Disziplinen: Wettessen, Wettsägen, Wettrnelken und Stelzengehen ging die Burschenschaft Biburg als Sieger hervor. Unsere Mannen belegten den 3. Platz. In diesen drei Tagen wurden rund 40 hl Bier ausgeschenkt.
Eine Woche darauf fand der Volksfesteinzug statt, an dem wir wiederum teilnahmen.
Anläßlich des Unterpfaffenhofener Dorffestes fand ein Tauziehen, an dem wir mit zwei Mannschaften teilnahmen, statt.
Nach mehreren Durchgängen ließen wir alle anderen Vereine hinter uns und belegten den 1. und 2. Platz.
Am 7. September fand das Weinfest in der Aula der Kirchenschule statt, das wegen des Weinskandals nicht so gut besucht war.
Um die Moral unserer Mannschaft zu stärken fuhren wir vom 21. 22. Sep~ember in dem Burschenausflug. Am ersten Tag besuchten wir den Europapark in Rust. Am Abend vergnügten wir uns in unserem Nächtigungsort Lahr bei Baden - Baden. Schwer lädiert fuhren wir am darauffolgenden Tag wieder Rich~ung Heimat.
Tiefe Trauer zeigte die Burschenschaft beim Junggesellenabschied des Dörzbach Willi, der im Sonnenhof heftig gefeiert wurde.
Nach dem Postenstecken gingen die Burschen noch gemeinsam zum Willi zum Brotzeit machen, dabei sahen wir zwei herrenlose Kipper an der Molkerei, wovon der Besitzer beim Nachhauseweg keinerlei Notiz nahm.
Bei der Trauung am 29. September in der alten Dorfkirche war die Burschenschaft zahlreich vertreten.

Wie jedes Jahr besuchten wir am letzten Wiesensonntag das Oktoberfest.

Zum ersten Mal veranstalteten wir dieses Jahr ein Schlachtschüsselessen in der Burschenhütte.

Am 23. November f~nd der traditionelle Kat~reintanz statt.

Am 11. Dezember wurde das ehemalige Burschenmitglied Gerhard Haimerl stolzer Vater einer Tochter.

Mit der heutigen Weihnachtsfeier beschließen wir das Jahr 1985 und hoffen, daß das neue Jahr genauso viele Überraschungen und schöne Ereignisse bringt wie das alte.

 
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