
Die erste Aktivitiit in diesem Jahr t'lar der Besuch des Roßstallballes, mit dem der Fasching f~r die Burschen eröffnet wurde.
~m Samstag dem 14. Januar gab es fur die Burschen eine böse Uberraschung. Starke \'lindböen lockerten die Befestigung des Maibaumes, der sich dadurch am Gipfel um mindestens 3 m
ost''lärts neigte. Am spät en Abend t'1urde er mitHilfe von langen Seilen vorr Lib er gehend gesichert. In den darauffolgenden Tagen t\'urden dann neue Halterrungen angebracht.
In markanter Verkleidung besuchten wir am 21. Januar den "Herz Ass" Ball in Aubing.
Am 25. Februar besuchten wir den Feuerwehrball, an dem wir eine orientalische Einlage brachten.
Den Höhepunkt des Faschings erreichten wir mit dem ~(osenmontagsball, bei dem eine .I.{arawane mit Kamel und Bauchtänzerinnen für eine zünftige Stimmung sorgte.
Am Faschingsdienstag wurde fÜr uns der Fasching in Puchheim beim Kehraus begraben.
t.1itte Närz bekamen wir einen Bauwagen, der von uns mit allen Schikanen ausgestattet wurde.
Am Ostersamstag war dalln der ganze Burschenverein damit beschäftigt, Holz fur das traditionelle Osterfeuer zu organisieren. wir waren dann bis in den fr.ihen Aorgen gemütlich beisammen.
In den Maibaumzeit schienen in diese~ Jahr alle Bemühungen einen Maibaum zu stehlen vergebens. Wir vereitelten anfangs lediglich den Diebstahl des Hechendorfer Maibaumes durch unbekannte Diebe. Nach wochenlanger Beobachtung des Gräfelfinger Maibaumes sahen wir eine Chance ihn morgens um halb sieben Uhr zu stehlen. Nach dem ersten vergeblichen Anlauf, versuchten wir es gleich eine halbe Stunde später nocheinmal. J;.-1i t nur acht r.lann und sehr viel Geschick wurde der immerhin fast 30 m lange Baum in knapp 5 Minuten bis ca. 100 m vor die Ortsgrenze transportiert, wo wir dann leider von zwei Autos gestoppt wurden.
Nach dem Maitanz am 28. April war f~r uns die Maibaumzeit noch nicht vorbei. Anscheinend hatte sich die lange Suche nach einem Baum doch noch gelohnt. Mit 30 Mann im Viehanhänger und einem Baumwagen brachen wir am frühen r-Jorgen des 29. Aprils in Richtung Oberschweinbach auf. Eine kurze Kaffeepause der Bewacher wurde von uns sofort genutzt. In einer Blitzaktion wurde der Baum außerhalb der Ortsgrenze geschafft. Schon am selben Tag mittags wurde Über die Auslöse des schon gestrichenen Baumes verhandelt. Mit
180 Liter Bier und einer Brotzeit wurde der Baum noch am selben Abend ausgelöst. So kamen wir zur Freude von Jung und Alt doch noch zu einem Baum.
Auch in diesem Jahr lief wieder einer der Burschen
in den Hafen der Ehe ein. Am 2. Juni heiratete der Huber Franz seine Karin in der alten Dorfkirche. Nach der Trauung waren alle Burschen zum Fest ins Schusterhäusl eingeladen.
Durch den unglücklichen Ausfall unserer provilierten Stammspieler erreichten wir im Unterpfaffenhofener Fußballtunier, an dem immerhin 4 Mannschaften teilnahmen, einen sehr guten 3. Paiatz.
Am 24. Juni besuchten wir die erste ~ahnenwiehe in diesem Jahr in GünBenhausen.
Am 30. Juni heiratete Josef Fahrt zur Festlichkeit nach zu einer Panne. Während der HochBeitskutsche.
Sepp seine Christiane. Auf der Geisenbrunn kam es allerdings Fahrt löste sich ein Rad der
Am 7.-8. Juli war es dann soweit. Petrus hatte Mitleid mit
uns, denn die Schlechtwetterperiode brach das erste mal seit
2 Monaten ab und wir konnten bei bester Witterung das Dorffest veranstalten. Die Besucherzahlen und die Ausschankmengen an der Schänke sowie an der Bar brachen alle Rekorde.
Am 14. Juli nahmen wir wie jedes Jahr am Volksfesteinzug teil.
Anfang August wurden wir zu einem gemeinsamen Frühschoppen ,zu Böcks nach Sibichhausen eingeladen. Dieser endete erst am späten Nachmittag mit unverkennbaren Knoblauchgerüchen.
Zur Fahnenweihe in Egenhofen trafen wir uns am 9. September.
Zu unserem Weinfest luden wir am 15. September in die Aula an der Kirchenschule ein.
In der darauffo~genden Woche fuhren wir in den Burschenausflug. Die Fahrt ging Richtung Würzburg. Am 1. Tag machten wir eine Schiffahrt auf dem Main. Am Abend besuchten wir ein eigens
für uns organisiertes Weinfest. Die dortigen Wirte führten wir gleich in die bei uns üblichen Getränke ein, durch die das Fest sehr belebt wurde. Am nächsten Tag erholten sich einige unserer Mitglieder sehr beschwehrlich. Die Heimfahrt verlief dementsprechend ruhig.
Am 7. Oktober besuchten wir wie jeder Jahr die Wiesn.
Der Kathreintanz fand am 24.November beim Mayerwirt Die Tanzfläche war an diesem Abend ausreichend, die zahl dementsprechend.
statt. Besucher
Am 15. Dezember w'urde die Vaterschaft unseres Mitgliedes RudiKeckeis gefeiert. Diesen sah man am darauffolgenden Morgen mit Leitern und Gerüsten eine 100 m lange Büchsenkette zu demontieren.
Mit der heutigen Weihnachtsfeier und der Sylvesterfeier werden wir das Jahr 84' würdig beenden.